„Bürgerentscheid Breitwiesen“ aus dem Jahr 2013 wird respektiert

„Bürgerentscheid Breitwiesen“ aus dem Jahr 2013 wird respektiert

Nach langem Hin und Her kam es im Jahr 2013 zum 2. Bürgerentscheid in Weinheim. Das Ergebnis des „Bürgerentscheids Breitswiesen“ aus dem Jahr 2013 war klar: Die Wahlbeteiligung betrug 69,17% insgesamt wurden von 34.291 Wahlberechtigten 22.892 gültige Stimmen abgegeben (827 Stimmen waren ungültig). 13.144 Wählerinnen und Wähler stimmten gegen den Flächentausch und damit für den Erhalt der Breitwiesen (kein Gewerbegebiet. 9.748 Wählerinnen und Wähler stimmten für einen Flächentausch (und damit gegen den Erhalt der Breitwiesen).

Weitere Informationen

Bindungsfrist des Bürgerentscheids 2013 ist ausgelaufen

Seit Ende des Jahres 2017 häufen sich die Stimmen z.B. aus der Weinheimer Stadtverwaltung und des stark CDU lastigen Weinheimer Gewerbevereins (RNZ Bericht vom 06.12.2017 –hier klicken-), die erneut die Ansiedlung von (Groß-)Gewerbe in den Breitswiesen befürworten. Auch aus den Reihen der Freien Wähler melden sich Stimmen, die weiter bzw. erneut eine Gewerbentwicklung in den Breitwiesen fordern (RNZ Bericht vom 23.09.2016 – hier klicken). Die Oberbürgermeisterwahlen 2018 könnten  zum „Bürgerentscheid Breitwiesen 2.0“ werden, wenn sich andere Wahlbewerber oder deren Unterstützer hier nicht entsprechend klar positionieren.

(Bauliche) Stadtentwicklung insgesamt überdenken

Die (bauliche) Stadtentwicklung, die Entwicklung von bestehenden und zukünftigen Flächen und Räumen in der Stadt muss grundsätzlich überdacht werden. Wie steht es tatsächlich um den Bedarf um die Wirtschaftlichkeit von Gewerbegebieten für die kommunalen Haushalte. Wie wirken sich Themen wie Digitalisierung, die Globalisierung und der Demografische Wandel hier aus? Im gesamten Weinheimer Stadtgebiet und gerade auch in den Orts- und Stadtteilen. Hier gilt es auch den Flächenverbrauch und nicht zuletzt die Interessen des Natur- und Landschaftsschutzes im Blick zu behalten. Es gilt hier eine Innenentwicklung zu betreiben und z.B. innerstädtische und innerörtliche Brachlagen und Leerstände in den Blick zu nehmen.